Pantomime
Im Atelier Pantomime lernen die Kinder, wie sie selbst eine pantomimische Performance einstudieren können. Beweglichkeit, Kreativität und Improvisationsfähigkeiten werden dabei gefördert.
Leitung: Daphne Oberholzer & Tabea Wullimann
Das Atelier startete mit einer Übung, bei der die Kinder Zahlen nachsagen mussten, danach wurden den Zahlen gewisse Emotionen und Gestiken zugewiesen, welche sie während dem Aufsagen nachahmen mussten.
Als nächstes mussten sich die Kinder alle einen Gegenstand ausdenken und der Person rechts von ihnen zuflüstern, diese musste den Gegenstand mithilfe von Gestik und Gesichtsausdruck den anderen Kindern im Kreis beschreiben. Die Lehrerin der Klasse und die Leiterin Daphne Oberholzer zeigten dies an einem Beispiel vor.
In der zweiten Runde, erschwerte die Daphne die Aufgabe, indem die Kinder einen Ort, ebenso wie zuvor, pantomimisch beschreiben mussten. Hier kam sehr viel Kreativität ins Spiel. Ein Junge beschrieb zum Beispiel einen Flugzeuglandeplatz auf einer Insel. Ein Mädchen umschrieb wiederum Rulantica.
Bei der nächsten Übung warfen sich die Kinder den Ball zu und wurden dazu aufgefordert, so zu tun als ob der Ball enorm schwer sei. Dadurch konnten die Kinder ihre Schauspiel-Fähigkeiten üben.
Eine weitere Aufgabe um dies zu üben war das Seil ziehen. Zwei Gruppen wurden gebildet, die beide je ein kurzes Seilziehen machten, um ein Gefühl für die Bewegung zu bekommen. Danach mussten sie ohne Seil das Seilziehen imitieren. Für die Kinder war dies zu Beginn noch etwas schwierig zu verstehen, doch nach einigen Versuchen wurde deutlich, dass sie Seilziehen nachahmen.
Zum Schluss wurden die neu erlernten Fähigkeiten noch einmal geübt. Die Kinder mussten drei Gruppen bilden und sich in jeder Gruppe einen Ort und drei Aktivitäten dazu überlegen, die sie pantomimisch darstellten. Ein Ort war zum Beispiel Hotel und die drei Aktivitäten dazu waren essen, duschen und schlafen.
Um zu prüfen, wie gut erkennbar dieser Ort war, wurden einige Kinder vom Improvisation-Atelier eingeladen, die wiederum den Ort erraten mussten.
Kommentar von Aleesha
Am Anfang wirkte das Atelier zwar etwas chaotisch und auch während dem vorspielen gab es manchmal Probleme. Die Kinder verloren manchmal den Fokus, doch wenn Daphne oder die Lehrerin ermahnten, machten sie beim Atelier wieder mit.
Durch ausprobieren ohne Druck, konnten die Kinder ungezwungen lernen, dass im Schauspiel Gestik und Gesichtsausdruck eine genauso wichtige Rolle spielen wie Dialog, was ihnen bestimmt bei künftigen Theaterauftritten helfen kann.
Text: Aleesha Muhammed, Kantonsschule Solothurn
Fotos: Rea Thalmann, Ümmet-Ali Zilkifli, Ennio Massoni & Thanusjan Velupillai, Kantonsschule Solothurn