Warte im Garte
Im Herbst muss sich der Garten auf den kommenden Winter vorbereiten. Begleitet von Musik und Tanz, begeben wir uns gemeinsam mit den Kindern auf der Bühne auf eine Reise durch die Kälte des Winters bis zum Aufblühen des Frühlings. Aufgeführt wurde das Stück mit dem Titel «Warte im Garte» von einer gemischten 1. und 2. Klasse aus Luterbach.
1./2. Klasse, Luterbach
Leitung: Anna Gubler
Theaterpädagogin: Manuela Glanzmann
Am Anfang haben die Kinder einen kurzen Perkussionsteil mit Djembes, Boomwhakers und Xylophonen gemacht. Die Kinder trugen alle bunten T-Shirts und trugen geschminkte Pflanzenmotive im Gesicht.
Als nach einer Weile der Winter einbrach, wurde das Licht kühl und die Kinder stellten mit einem Tanz die Kälte dar. Dies schien dem Publikum besonders zu gefallen. Ebenfalls ein Highlight war die Szene danach, als eine Rübe aus dem Boden gezogen werden musste. Immer mehr Familienmitglieder und Tiere werden herbeigerufen. Die Rolle des Grossvaters ist besonders expressiv. Schlussendlich, unterstützt von Musik, gelang das Unterfangen.
Durch das Wiederkehren des warmen Lichts wird der Übergang zum Frühling symbolisiert. Ein Kind mit Blumenhut wird von vier anderen Kindern, die alle Unkraut darstellen, bedroht. Das Schauspiel wirkte auch hier sehr passend. Mit Hhilfe der anderen Kinderkonnte die Blume gerettet werden.
Es erfolgt ein kurzer Umbau, wo die Kinder selbstgebastelte Papierblumen auf die Bühne brachten. Diese waren relativ gross und kreierten ein ansehnliches Szenenbild.
In Kisten waren aus Schaumstoff ausgeschnittene Gemüsearten, Schnecken und Fruchtarten. Die Kinder nahmen alle eins und sangen zum Abschluss gemeinsam ein Lied, bei welchem die Motive auf dem Schaumstoff hochgehalten wurden, wenn sie im Lied erwähnt wurden.
Kommentar von Ronja
Die liebevoll gebastelten Requisiten, Kostümierungen, die Choreografien und die Musik, welche in den meisten Fällen selbst gesungen oder gespielt wurde, fügten sich alle gut im Theaterstück ein und hatten eine gute Qualität. Bestimmt werden sich die Kinder noch in Jahren an die Theaterwoche und das Resultat ihrer Arbeit positiv erinnern.
Text: Ronja von Burg, Kantonsschule Solothurn
Fotos: Rea Thalmann & Thanusjan Velupillai, Kantonsschule Solothurn